Was ist eigentlich eine Bipolare Störung?

Eine bipolare Störung zeichnet sich durch manische und depressive Stimmungsschwankungen aus und gehört zu den affektiven Störungen.


Betroffene erleben sowohl eine Manie, in der sie sich übersteigert gut, euphorisch oder gereizt fühlen, als auch eine ausgeprägte Depression, in der sie mit gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit und Traurigkeit kämpfen.



Manisch und depressive Phasen treten episodisch und unbeeinflusst von der aktuellen Lebenssituation des Betroffenen auf.


Man unterscheidet zwei Formen von bipolaren Störungen:


Zum einen die Zyklothymie, in der Stimmungsschwankungen ohne schwerwiegende Folgen für Betroffene und Angehörige auftreten und zum Anderen die manisch-depressive Erkrankung, in der die Phasen sowohl schwerer, als auch langanhaltender sind und dadurch negative Folgen für den Betreffenden und seine Umgebung haben.



Schätzungsweise ein bis drei Prozent der Bevölkerung sind betroffen.